Kontakt Hermsdorf:

Bernd Heinemann
Telefon: 03641 688800
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Kontakt Photovoltaik:

Matthias Jänicke
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E-Mail: matthias.jaenicke  @stadtwerke-jena.de

Grüne Wärme für eine saubere Zukunft

Seit April 2008 erzeugt das Biomasseheizkraftwerk Hermsdorf umweltschonenden Strom und „Grüne Wärme“ für die Holzlandstadt. Ein echtes Plus für die Region, die durch die angrenzende Autobahn einer hohen Emissionsbelastung ausgesetzt ist. Die job hat das ehemals auf der Basis fossiler Brennstoffe betriebene Kraftwerk im Jahr 2003 übernommen und später zum umweltschonenden Biomasseheizkraftwerk umgebaut.

Was ist Grüne Wärme?

Etwa 58 Tonnen Hackschnitzel aus naturbelassenem und getrocknetem Holz werden täglich im Biomasseheizkraftwerk verbrannt. Durch das umweltschonende Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung wird daraus gleichzeitig Strom und „Grüne Wärme“. Das Holz für den Verbrennungsprozess wächst dabei fast vor der Haustür – in den Wäldern Thüringens und Sachsen-Anhalts.


Warum „Grüne Wärme“?

Weil sie die Umwelt schützt: Das Holz zur Energiegewinnung verbrennt kohlendioxidneutral (CO2-neutral) bei 800 bis 1.000 °C. Anders als beim Einsatz fossiler Brennstoffe wie Öl, Kohle oder Gas stößt das Biomasseheizkraftwerk nur so viel Kohlendioxid aus, wie die Bäume während ihres Wachstums im Wald aufgenommen haben. Pro Jahr spart die Anlage rund 18.000 Tonnen Kohlendioxid gegenüber dem „alten“ Hermsdorfer Kraftwerk ein und verbessert so wesentlich die Emissionsbilanz der Region.

Weil sie unabhängiger ist: „Grüne Wärme“ ist freier von Ölpreis-Schwankungen als Wärme, die ausschließlich auf der Basis fossiler Energieträger erzeugt wird (Erdöl, Erdgas, Kohle). Diese sind viel stärkeren, unkalkulierbaren Schwankungen unterworfen und vom Weltmarkt abhängig. Die Verarbeitung und der Transport des Holzes sichern zusätzlich Arbeitsplätze.