Kontakt Hermsdorf:

Bernd Heinemann
Telefon: 03641 688800
Fax: 03641 688805
E-Mail: bernd.heinemann  @stadtwerke-jena.de

Kontakt Photovoltaik:

Matthias Jänicke
Telefon: 03641 688418
Fax: 03641 688155
E-Mail: matthias.jaenicke  @stadtwerke-jena.de

Wie funktioniert das Biomasseheizkraftwerk?

Das Biomasseheizkraftwerk in Hermsdorf erzeugt Strom und Wärme, indem Biomasse verbrannt wird. Grundsätzlich sind dafür verschiedene Brennstoffe wie Altholz, Stroh und Getreide möglich. Das Hermsdorfer Kraftwerk wird jedoch mit dem „Rohstoff Nummer 1“ aus dem Saale-Holzland-Kreis angefeuert: mit unbehandeltem Waldrestholz aus der Forstwirtschaft. Das Holz wird in einem Aufbereitungsbetrieb zu Hackschnitzeln verarbeitet, getrocknet und in das Brennstofflager des Biomasseheizkraftwerks gebracht. Von dort gelangt das Holz über ein  Transportband zum Verbrennen in einen Kessel. Während der Verbrennung der Hackschnitzel wird Dampf erzeugt, der dann in Strom und Fernwärme umgewandelt wird.
Das Hermsdorfer Biomasseheizkraftwerk ist wärmegeführt konzipiert. Das heißt, dass die Fernwärmeversorgung immer im Vordergrund steht. Lediglich überschüssig produzierter Dampf wird zur Stromgewinnung eingesetzt. Da der Fernwärmebedarf im Sommer niedriger ist als im Winter, kann im Sommer mehr umweltschonender Strom als im Winter hergestellt werden.
Mit der Verbrennung der Holzhackschnitzel wird die Grundversorgung mit Fernwärme in Hermsdorf sichergestellt. Lediglich bei Außentemperaturen von unter – 5 °C muss zusätzlich Wärme über Spitzenkessel auf Öl- oder Gasbasis erzeugt werden. Eine aufwendige Reinigungsanlage entstaubt die Abgase. Die gesetzlich vorgegebenen Feinstaubemissionswerte werden um bis zum 75 Prozent unterschritten. Die beim Verbrennen der Hackschnitzel entstehende Rostasche soll zukünftig als Dünger verwertet werden.

Schema eines Biomasseheizkraftwerks

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